Die Passseite so scannen, dass sie gilt

Eine Passseite hat einen Feind: Blenden. Das Laminat, das sie schützt, wirft jedes direkte Licht geradewegs zurück in die Linse – und ein weißer Fleck über dem Foto oder den maschinenlesbaren Zeilen ist der übliche Grund, warum eine Einreichung zurückkommt. Alles andere an dieser Arbeit ist gewöhnliches Dokumentscannen.

JPG zu PDF

Was das Amt prüft

Wer die Datei bekommt, braucht die ganze Seite, Kante an Kante, mit allen vier Ecken sichtbar und nichts beschnitten. Er braucht das Foto klar, die gedruckten Angaben lesbar und die zwei Zeilen maschinenlesbaren Texts am unteren Rand scharf genug, um Zeichen für Zeichen zu lesen.

Meist will man außerdem eine Seite pro Datei oder ein Dokument mit den Seiten in Reihenfolge, keine sechs einzelnen Bilder in einer Mail. Dafür ist der PDF-Schritt unten da.

Die Blenden schlagen

Blitz aus. Ein Blitz auf laminierter Seite erzeugt jedes Mal eine weiße Scheibe genau dort, wo die Details sind. Nimm stattdessen gewöhnliches indirektes Tageslicht, nahe einem Fenster, aber nicht in direkter Sonne.

Dann bewege dich statt Einstellungen zu drehen. Kippe den Pass ein paar Grad oder stelle dich so, dass die Lichtquelle nicht in die Linse spiegelt, und beobachte dabei die Vorschau. Die Spiegelung wandert mit, du siehst also den Moment, in dem sie die Seite verlässt.

Die Geometrie richtig bekommen

Halte den Pass offen und flach. Pässe wehren sich dagegen – drücke also den Rücken oder beschwere die ferne Kante mit etwas außerhalb des Rahmens. Eine Seite, die sich am Rücken wölbt, wird unscharf, wo sie sich biegt – oft genau dort, wo die Angaben stehen.

Fotografiere gerade drauf, mit dem Handy parallel zur Seite, und fülle den Rahmen mit der Passseite. Zoome nicht mit den Fingern, das wirft Pixel weg. Gehe mit dem Handy näher stattdessen.

Das PDF bauen

Öffne Bilder zu PDF und füge die Bilder in der Reihenfolge hinzu, die das Amt verlangte. Ein Bild wird eine Seite. Wähle A4 oder Letter statt Anpassen, weil ein Amt diese ablegt und druckt – und eine Seite exakt in Passfotoform sieht wie ein Fehler aus.

Die Seite JPG zu PDF behandelt den schlichten Fotofall und zeigt auf dasselbe Werkzeug, bis die eigene Voreinstellung kommt. Nichts wird je hochgeladen – was bei einem Ausweisdokument mehr zählt als bei den meisten Dateien.

Die Dokumenteigenschaften herausnehmen

Ein PDF trägt Felder, die du nie tipptest: einen Autornamen, die Software, die es erzeugte, und Erstell- und Änderungszeiten. Schicke die fertige Datei durch den Privatsphäre-Check, der listet, was das Dokument über dich sagt, und entfernt, was du wählst.

Das deckt die eigenen Felder des PDF. Es liest nicht, was ein Foto in sich trägt – wenn dich Ortsdaten auf deinen Bildern stören, lösche sie in der Handygalerie, bevor du das Dokument baust.

Größe und Versand

Upload-Formulare deckeln Anhänge oft bei wenigen Megabyte, und zwei Handyfotos in voller Auflösung sprengen das. Komprimiere das fertige PDF auf die Größe, die das Formular verlangt, statt in geringerer Qualität neu zu fotografieren – du behältst die Kontrolle, was lesbar bleibt.

Fotografiertes Papier komprimiert gut: Ein Bild einer Seite hat Luft darin, die Text nicht hat – Scans haben also meist weiter zu fallen als digital entstandene Dokumente. Prüfe das Ergebnis danach bei normalem Zoom, und prüfe eigens die maschinenlesbaren Zeilen – denn dieser Teil ist es, der überleben muss.

Was die bekannten Pass-Anleitungen lehren

Die bekannten Anleitungen zu dieser Anfrage – scanjets iPhone-Methoden, UPDFs App-Anleitung – lehren Aufnehmen in einer Scanner-App: Seite einrahmen, die App die Kanten finden lassen, in der App speichern. Das sind die Behauptungen ihrer Seiten, keine hier gemessenen Werte.

Diese Anleitung nimmt an, die Aufnahme geschah schon, und verwendet ihre Länge auf das, was Ämter tatsächlich ablehnen: Blenden über der Fotozone, schiefe Geometrie, unlesbare maschinenlesbare Zeilen, übrige Dokumenteigenschaften, die dein Handy nennen, und eine Datei, die zu groß für das Upload-Formular ist. Ein App-Rahmen holt das Bild; die obigen Abschnitte holen die Annahme. Lösche die Arbeitskopien – Downloads, Fotobibliothek, Chatverlauf –, sobald die Einreichung ankam.

Danach

Lösche die Arbeitskopien, sobald die Einreichung angenommen ist. Ein Pass-Scan im Download-Ordner, einer synchronisierten Fotobibliothek und einem Chatverlauf sind drei Kopien, die du nie behalten wolltest – und bei Ausweisdokumenten lohnt sich Pingeligkeit.

Die allgemeine Anleitung zum Handy-Scannen behandelt Licht und Bildausschnitt genauer, und die Scan-Übersicht listet den Rest der Gruppe.

Fragen, die oft kommen

Wie fotografiere ich einen Pass ohne Blenden?
Blitz aus und indirektes Tageslicht. Dann kippe den Pass oder stelle dich um, bis die Spiegelung die Seite verlässt – die Vorschau dabei beobachten. Einstellungen richten keine Blenden, aber Bewegen schon.
Soll ein Pass-Scan eine Seite oder mehrere sein?
Folge dem, was das Amt verlangte. Sagte es nichts, lege die Seiten der Reihe nach in ein PDF statt einzelne Bilder zu schicken – das wollen die meisten ohnehin.
Welche Seitengröße nehme ich für ein Ausweisdokument?
A4 oder Letter, weil die Datei gedruckt und abgelegt wird. Anpassen macht die Seite so groß wie das Foto selbst – eine seltsam geformte Seite, die wie ein Fehler aussieht.
Trägt das PDF meinen Namen oder meine Handydaten?
Das PDF trägt Dokumenteigenschaften wie einen Autornamen, die erzeugende Software und Zeitstempel. Der Privatsphäre-Check listet und entfernt sie. Ortsdaten auf den Fotos selbst lösche in deiner Galerie, weil sie im Bild sitzen statt im PDF.
Schicke ich den Scan als PDF oder als Foto?
Schicke das PDF. Eine Datei kommt in einem Stück an, sie öffnet auf jedem Gerät gleich, und die Seitengröße sagt dem Leser, wie das Dokument drucken soll. Ein loses Foto kann von jeder App, die es weiterleitet, gedreht oder skaliert werden.

Jetzt tun

Das Werkzeug läuft in diesem Browser. Deine Datei verlässt nie den Rechner, und das Ergebnis wird vor dem Download geprüft.

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